Pressestimmen aus den Jahren 1993 - 2007:

2007


DIE SCHÖNE MÜLLERIN

... Diese Stimmungsschwankungen vermittelte Winfrid Mikus höchst eindrucksvoll, als er "Die schöne Müllerin" ... im Heidelberger Theater sang. Von Michael Klubertanz beseelt am Klavier begleitet, schlug der Tenor einen großen Spannungsbogen vom unbekümmerten Beginn über die Visionen, Glücksgefühle und Todessehnsüchte bis zur großen Ruhe des Endes. ... Großen Beifall gab es am Ende für das Interpretenduo.
RNZ, 30.11.2007

FEUERTEUFEL

... Begleitet wurde das Spektakel von den wunderbaren Klängen der Heidelberger Kino-Orgel ... Kapellmeister Michael Klubertanz hat eigens für den Film eine neue Musik komponiert. Von fröhlicher Tanzmusik zu Szenen im Saloon bis zu höchst dramatischen Klängen, die die gefährlichen Situationen unterstrichen, reichte die akustische Bandbreite: die Kino-Orgel erfüllte den Königssaal mit Klangeffekten wie Glocken-, Schuss- und Donnergeräuschen. ... Mit viel Komik versehen und doch mit einigen Klischees behaftet, ist der Stummfilm in Begleitung des zauberhaften Instrumentes ein Erlebnis.
RNZ, 1.8.2007

WIENER ABEND 2007

... Die von Michael Klubertanz dirigierten Philharmoniker ließen all die besungenen Gefühle im Instrumentalen weiterschweben.
RNZ, 14.7.2007

KITSCH!!!

Eine starke Stimme und ein Klavier ... Liederabend "Kitsch!!!" begeisterte das Publikum im Stadttheater ... Gut, dass Alexander Peutz nicht bei der Sozialpädagogik geblieben ist - das hat der Schauspieler nämlich einmal studiert-, und noch besser, dass er am Heidelberger Theater den Dirigenten Michael Klubertanz kennengelernt hat. Die beiden begaben sich Sonntag Abend musikalisch auf die Suche nach den letzten ganz großen Gefühlen, die im 21. Jahrhundert natürlich nur eins sein können, nämlich "Kitsch". So hieß denn auch der Liederabend, der das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss, und der einfach nach einer Fortsetzung schreit. ... 19 Lovesongs und Balladen internationaler Superstars standen auf dem Programm ... das Wagnis gelang, Klubertanz am Flügel und Peutz am Mikrofon sangen sich mit unglaublicher Spielfreude die Bälle zu, ergänzten sich prächtig und hatten sichtlich selbst enormen Spaß an diesem Liederabend. ... Auch optisch war der Abend ein Hingucker ... Das Publikum johlte vor Begeisterung und erklatschte sich etliche Zugaben, als letzte "What a wonderful world". Zumindest für diesen Theaterabend traf der Song von Louis Armstrong ins Schwarze.
RNZ, 26.6.2007

THE PRODIGAL SON

Britten-Oper in St. Bonifatius ... Unter der Leitung von Michael Klubertanz musizierten die Philharmoniker ausgesprochen klangschön.
RNZ, 28.4.2007

FAMILIENKONZERT
Hokuspokus nach Noten ... Zaubermusik aus zwei Jahrhunderten ... zunächst erweckte ein buckliger Zauberer (AP Zahner) den Eindruck, das Theater selbst sei verwunschen. ... Zur gleichen Zeit und ebenso lehrreich und pädagogisch zu empfehlen wie die "Sendung mit der Maus" präsentierte Dirigent Michael Klubertanz dem jungen Publikum, was Musik alles kann. Wie klingt ein Zauberspruch? Was macht Musik märchenhaft? ... Was Klubertanz zunächst erklärte, danach die Kinder hören ließ, bildete im letzten Schritt ein Ganzes mit einer Videoprojektion, durch die die erwähnten Themen visualisiert wurden. ... Bemerkenswert war die Stille, die im Saal herrschte ... ein großartig gelungenes Konzept von AP Zahner, Michael Klubertanz und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg.
RNZ, 23.4.2007

FRAU LUNA
Unter der Leitung von Michael Klubertanz bekommen die Linke-Schlager Pfeffer und Schmiss im Spiel der Heidelberger Philharmoniker.
Badische Neueste Nachrichten, 28.2.2007

LATE NIGHT UNPLUGGED
Ein aufgepepptes Programm beim Tra-Bü-Ball ... und natürlich immer wieder Alexander Peutz. Zusammen mit Michael Klubertanz legte er eine famose Mitternachtsshow hin. Unglaublich...
RNZ, 5.2.2007

2006


BUTTERFLY
Ein Opernfest der Extraklasse ... Von der Peterskirche zurück ins Theater ... Jetzt hatte Michael Klubertanz im Theater die musikalische Leitung übernommen und feierte mit seinem begeistert mitgehenden Orchester und den Solisten des Abends ein italienisches Opernfest der Extraklasse. ...eine Sternstunde der Heidelberger Oper.
RNZ, 27.11.06

DER GOLEM
... Was macht so eine Vorführung festspielwürdig? Zum Film kommt eine Heidelberger Besonderheit, denn im Königssaal steht eine Kinoorgel von 1927. Auf der ließ Kapellmeister Michael Klubertanz seine ebenso leitmotivisch intendierte wie lautmalerisch inspirierte Komposition abrollen, die den gewaltsamen Aspekten des Films Rückhalt bot, aber auch einige ironische Töne bereit hielt. Das hatte suggestive Momente, und Klubertanz heimste heftigen Beifall ein. Kurzum: interessante Filmhistorie, originell präsentiert.
Mannheimer Morgen, 15.08.06

“HEIDELBERG BRASS”
...
bei den Schloßfestspielen im Englischen Bau ... wurden von Kapellmeister Michael Klubertanz zu homogenem und dynamisch differenziertem Vortrag angehalten ... Animierend und beschwingt verstanden die Blechbläser unter dem geschmeidig dirigierenden Michael Klubertanz die Kinoherrlichkeit von einst zu beschwören. Das ging natürlich nicht ohne Zugaben ab.
RNZ, 10.7.2006

BULL ARIZONA
Auf dem Schloß wurden die beiden erhaltenen frühen Kurpfalzwestern gezeigt - Ein furioser Kapellmeister an der alten Kinoorgel ... Aber um ehrlich zu sein: der wahre Star des Abends war nicht einmal so sehr Bull Arizona, sondern Kapellmeister Michael Klubertanz, der über drei Stunden auf der alten ”Capitol”-Orgel herumfuhrwerkte wie kaum jemand zuvor an diesem Wunderding der Technik ... und alles war von Klubertanz eigens komponiert. Auch ohne Wildwest - ein Werk, wie man es sonst nur vom Schöpfer der ”Winnetou-Melodie”, Martin Böttcher, kennt. Chapeau!
RNZ, 20.7.2006

WIENER ABEND 2006
... Die hinreißende Melodienfülle und der geniale Einfallsreichtum des ... Wieners kam im inspirierten Spiel der Heidelberger Philharmoniker zur schönsten Entfaltung. Sie wurden von Michael Klubertanz, der einmal mehr die lockere Conférence übernahm, zu imponierender Leistung motiviert. ... Da wähnte man sich endgültig bei den Philharmoniker-Kollegen in Wien, und auf Klubertanz` Aufforderung ”bleiben sie uns treu” können wir nur antworten: ”worauf sie sich verlassen können.”
RNZ, 9.8.2006

... Wien? Oder gar Heidelberg? Die Besucher der Heidelberg Schloßfestspiele freuten sich an der Synthese, als das Philharmonische Orchester zum Wiener Abend bat. ... Michael Klubertanz leitete den Klangkörper, und aus der Mimik vieler Spieler(innen) ließ sich ablesen, daß ihnen die Sache Spaß machte und nicht nur als Pflichtprogramm begriffen wurde, so sehr auch die Ferien nach einer langen und anstrengenden Theatersaison herbeigesehnt werden mögen. ... servierten die Philharmoniker ”ihren” Johann Strauß mit feinfühligem Schwung und empfindsamer Klanggestaltung. ... Also: Kapellmeister Michael Klubertanz hat die Orchesterstücke im federnden Griff, er plustert nichts auf, sondern läßt in die Musik hineinhören.
Mannheimer Morgen, 11.8.2006

KAMMERKONZERTE - FESTIVAL DER KÜNSTE
Kammermusik vom Feinsten hat das dritte Wochenende des Bad Rappenauer Festivals der Künste gekrönt: die Veranstalter würdigten den 125. Geburtstag des Spätromantikers Hermann Zilcher mit akustischem Hochgenuss. ... Wieder hatten sich hochkarätige Musiker des Philharmonischen Orchesters zusammengefunden, um dem Publikum einen besonderen Hörgenuss zu bescheren ... In der großartigen Besetzung mit Mayumi Hasegawa und Janetta Grichtchouk an der Violine, Andreas Barth an der Viola, Hans Schafft am Cello und Michael Klubertanz am Klavier entfaltete sich das Werk zu einem dynamischen Tongemälde mit feinen Akzenten ... der Beifall für das außergewöhnliche Konzert gipfelte in Begeisterungsrufen.
Kraichgau-Stimme 16.5.2006

THE STUDENT PRINCE
...Von Sigmund Rombergs ... Musik war hingegen weniger die Rede. Die ist aber das Wichtigste. Das demonstriert nun auch die Heidelberger Aufführung, bei der Michael Klubertanz die Philharmoniker zu süffigem Spiel animierte ...
RNZ 28.12.2005

...Operettenmelodien, Walzer und Musicaltonfälle bringen neben Studentenliedern die Heidelberg-Romantik in schönste Stimmung. Die unter der Leitung von Michael Klubertanz beschwingt spielenden Heidelberger Philharmoniker verleihen der Partitur unsentimentalen Glanz und zündenden Elan.
Darmstädter Echo 28.12.2005

Das Philharmonische Orchester unter Michael Klubertanz spielte mit großer Attitüde im Schneebesen. Besonders gelungen der Auftakt, eine Reminiszenz an die Filmoperette der Tonfilmanfänge.
Eberbacher Zeitung 29.12.2005

Derweil tönt es aus dem Graben nicht selten gänsehautträchtig. Wenn wir es richtig sehen, spielen Heidelbergs Philharmoniker den “Studentenprinzen” (nach der Eastman Philharmonia und dem Mannheimer Hochschulorchester auf dem Schloss) zum ersten Mal “höchstselbst”, und sie tun das mit soviel Herzblut und von Michael Klubertanz nimmermüde angefeuert, dass man sich nur so suhlen kann in Rombergs sublimem Operettenkitsch.
Scala 2/06

... es wurde richtig gute leichte Musik gemacht: zupacken, farbig, mit sinnlicher Agogik, dabei durchaus präzise.
Das Orchester 3/06

Wie überhaupt die Musik ... qualitätsvoll aus dem Graben und von der Bühne kommt. Michael Klubertanz am Pult der weihnachtlich gestimmten Philharmoniker hält den Walzertakt in biegsamem Schwung, bringt die Songs auf den Punkt und in den Duetten gefühlvolle Farben zur Geltung.
Mannheimer Morgen 28.12.2005

2005



WIENER ABEND
Dass es in der Wiener Walzerwelt zahllose Preziosen jenseits der beliebten Johann-Strauß-Hits gibt, weiß Kapellmeister Michael Klubertanz nur zu gut und setzte solche Raritäten gerne aufs Programm. ... aufgeweckt, frisch und mit sprühendem Spielwitz musizierte das Philharmonische Orchester Heidelberg ... Michael Klubertanz liebt dieses Genre, und auch die Philharmoniker musizierten mit einer Hingabe, entspannten Beseeltheit und einer klanglichen Wärme, wie man dies eben nicht jeden Abend erlebt. Die Walzer gewannen daraus besonders viel klangliche Delikatesse ... Gleiten, Schweben, Wärme des Tons und des Ausdrucks ...
RNZ 25.7.2005

KAMMERKONZERT - FESTIVAL DER KÜNSTE
Virtuosen aus Heidelberg ... gaben sich bei der “klassischen Kammermusik” im Rahmen des ersten Bad Rappenauer Festivals der Künste ein Stelldichein. Ein musikalisches Spitzentreffen ... Als irisierendes Klanggewebe aus Wasser und Licht legen Konrad Metz, Soloflötist beim Philharmonischen Orchester Heidelberg, und der Heidelberger Kapellmeister Michael Klubertanz (Klavier) Carl Reineckes ... Sonate aus: Aufbrausende Natur mit Wogen und Schaumkronen, zarte Windgeräusche, ein Wettlauf von Flügel und Traversflöte mit tanzenden Wassergeistern und Irrlichtern. Am Ende hamonische Idylle als romantisches Märchenbild.
In der Bearbeitung eines Mozart-Themas des Würzburger Mozartfest-Begründers Hermann Zilcher zeigt das Duo die Möglichkeiten des immergleichen Motivs: hier fröhlich verspielt, dort melancholisch mit schleppender Phrasierung bis zum energischen Zugriff mit Solopartien.
Und auch auf die neue Musik verstehen sich die Meister der gefühlvollen Ausformung: In Wolfgang Sörings 1996 geschriebener Sonatine mit dissonanten Neigungen wird die Flöte zum flehenden Gesang, zum geheimnisvollen Rufen, das auf das vom Flügel kommende drängende Crescendo dunkler Akkorde antwortet.
... Technische Perfektion, sanfte Partien, die wie ein Ein- und Ausatmen wirken, ... entlocken dem Publikum im Bad Rappenauer Wasserschloß tosenden Applaus.
Heilbronner Stimme, 8.6.2005

SCHILLER-PROJEKT
Was im letzten Jahr begann, fand nun eine fruchtvolle Fortsetzung: die Kooperation des Theaters der Stadt Heidelberg mit der Musikhochschule Mannheim. ... Sämtliche Kompositionen wurden von Studierenden der Musikhochschule zur Aufführung gebracht, die kammermusikalischen Ensembles wurden von Heidelbergs Kapellmeister Michael Klubertanz höchst kompetent geleitet.
RNZ 1.6.2005

VINCENT
...Insgesamt hinterließ das Ensemble einen ausgezeichneten Eindruck. ... Kapellmeister Michael Klubertanz leitete die Aufführung mit bemerkenswert sicherer Hand. Immer wieder erfreulich ist, wie das Philharmonische Orchester Heidelberg sich auf Musik des 20. Jahrhunderts einläßt, ihr Farbigkeit und Ausdruck abgewinnt.
Das Orchester 5/05

... Der ambitionierten Partitur werdn die Heidelberger Philharmoniker bestens gerecht. Sie spielen samtig-klangschön unter der kompetenten Leitung von Michael Klubertanz.
Der neue Merker 5/05

... Michael Klubertanz am Pult bot eine überzeugende und interessante Lesart der Partitur ... “Vincent” - eine ebenso rare wie reizvolle Begegnung mit zeitgenössischer Oper, die vom Premierenpublikum einschränkungslos freudig akzeptiert wurde.
Orpheus 5-6/05

... Die Heidelberger Einstudierung, die Michael Klubertanz leitet, setzt auf musikalische Dramatik und opulente Bilder. Das Philharmonische Orchester musiziert bei der Premiere flexibel und klangintensiv. ...
RNZ, 25.1.2005

... Michael Klubertanz am Pult des Philharmonischen Orchesters begab sich engagiert auf die Fährte jenes Athmosphärischen, das der Komponist in van Goghs Bildern entdeckte und seinen teilweise exotisch zusammengesetzten und elektronisch angereicherten Klangbildern einkomponierte. ... die Klänge zum inneren Kreuzweg eines Messias des Lichts gehen einem nicht mehr aus dem Sinn, und dank so guter sängerischer Leistungen ... hat einem Einojuhani Rautavaara schließlich richtig Lust gemacht auf mehr Farben aus dem modernen Finnland.
Stuttgarter Nachrichten, 25.1.2005

... Die Klangfarben auf Rautavaaras Partiturpalette werden aus Zwölftonreihen, aber auch vielen freitonalen Wendungen angerührt, die in den drei athmosphärischen Orchestermeditationen über Gemälde zudem vom Synthesizer aufgemischt werden. Bei Michael Klubertanz und dem fiebrig-differenziert aufspielenden Philharmonischen Orchester Heidelberg liegt sie in guten Händen. ...
Allgemeine Zeitung Mainz, 28.1.2005

... Der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara schrieb seine Oper „Vincent“ (1990 in Helsinki uraufgeführt) nach einem eigenen Libretto – die Aufführung im Heidelberger Theater verdeutlichte, daß dieses Werk auch hierzulande sein Publikum finden kann. ... Starke Sängerdarsteller hatte man aufgeboten ... Unter der Leitung von Michael Klubertanz musizierten die Heidelberger Philharmoniker farbenintensiv und engagiert. Ein großer Premierenerfolg.
Darmstädter Echo, 28.1.2005

...Schon das Vorspiel zum ersten Akt läßt nichts Gutes für den Ausgang der Oper, aber das Angenehmste erwarten für den Verlauf des Abends. Denn das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg hat unter der Leitung von Michael Klubertanz von Anfang an das richtige Maß, die richtige Stimmung für die Partitur von Einojuhani Rautavaaras Oper „Vincent“ gefunden.
Eberbacher Zeitung, 29.1.2005

In der Stückwahl zu seiner jüngsten Produktion hat das Theater Heidelberg einen glücklichen Griff getan. Einojuhanis Rautavaaras Oper „Vincent“ ... hat unbestreitbar eigenständige musikalische und theatralische Substanz. ... Der Ablauf der Oper gestaltet sich über weite Strecken oratorisch, mit großangelegten Chortableaus von überraschender, stellenweise beklemmender Gewalt der Aussage. ...Dirigent Michael Klubertanz legte eine schlüssige Wiedergabe der Partitur vor ...
Die Rheinpfalz, 26.1.2005

2004



UNREINE TRAGÖDIEN – SARASTROS ABSCHIED
... Unter der musikalischen Leitung von Michael Klubertanz musizieren Studenten der Mannheimer Musikhochschule beide Kurzopern ebenso engagiert wie klangschön-konzentriert. Die Folge: langer, begeisterter Beifall. Die Kooperation zwischen Ausbildungsstätte und professionellem Theaterbetrieb sollte auf jeden Fall fortgesetzt werden. ...
RNZ 26./27.6.2004

... Die beachtlichen Gesellenstücke wurden von Opern-Oberspielleiter Wolf Widder mit situativem Blick und zielgenauer Effektivität inszeniert, während Michael Klubertanz die beiden Kurzopern mit großer Sorgsamkeit musikalisch leitete. ...
Mannheimer Morgen 26.6.2004

... Die musikalische Leitung durch Michael Klubertanz sorgte für eine geradlinige und sehr aussagekräftige Interpretation. ...
RNZ Walldorf, 26.6.2004

PICCOLO & SAX - PADDINGTON
Vorzüglich vergnüglich ... Die Südwestdeutschen Philharmoniker baten zur Märchenstunde. ...Diesmal schlug jedenfalls kein Bär den Takt, sondern Michael Klubertanz, und der den Hörern im oberen Konzilsaal den Bären aufband, war der Erzähler Hans-Jürgen Schatz. ... Das war frisch erzählt, bunt gespielt, kräftig betont und kurzweilig. ... So hatte man Kinoklang und Klassik, Gesang und Tanz - und alle Mitwirkenden bekamen langen, lauten Beifall.
Südkurier 21.9.2004

2003



IWER: DER WOLF UND DIE SIEBEN GEISSLEIN
...ein Concerto grosso für Tuba, acht obligate Soloinstrumente und kleines Orchester... Die Leitung des Konzerts lag bei Michael Klubertanz, dem bewährten Heidelberger Kapellmeister... Das Publikum war begeistert und erklatschte sich bei der ersten Vorstellung gleich zwei Zugaben.
RNZ 18.3.2003

ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER
Qualität und Originalität sind Garanten für Erfolg. Deshalb erscheinen die ... Kinderkonzerte der Hamburger Symphoniker ...immer im Doppelpack ... in der großen Musikhalle. ... Gestern brachte Mozarts „Zauberflöte“ Glanz in Kinderaugen. Michael Klubertanz dirigierte (und sang und schauspielerte), das Orchester war in bester Spiellaune (nicht nur auf Instrumenten), Lutz Lansemann moderierte... Immer wieder Szenenapplaus ... Viele Kinder standen vor, hinter und neben dem Orchester, strahlten... genossen die Athmosphäre. Lautstarker, langer Beifall.
Hamburger Abendblatt 18.11.2002

HARRY POTTER
...der farbig instrumentierten Musik, die das Heidelberger Orchester unter der erfahrenen Leitung von Michael Klubertanz reich differenziert darbot. Schon zum Beginn wurde mit Glitzerklängen Athmosphäre gezaubert. ... Der illustrative Charakter dieser Filmmusik kam in schwelgerischem Musizieren wirkungsvoll zum Ausdruck. ... Die Phantasie wurde bei diesem Familienkonzert kräftig angeheizt...
RNZ, 21.1.03

ZWEITES ABOKONZERT
Das Streichorchester mit dem Basso continuo und kleinen Solo-Einlagen der ersten und zweiten Geige, Bratsche und Cello klang entzückend. ... “Vorspiel zum Nachmittag eines Fauns” ... Michael Klubertanz dirigierte mit sauberen Taktzeichen diese diffizile orientalisch klingende Musik. ... Albeniz... “Suite Espanola” ... Mit kontinuierlichem Engagement dirigiert Michael Klubertanz das bemerkenswert gut spielende Philharmonische Orchester... Der Applaus war lang anhaltend; so wurden sogar zwei Tanzstücke wiederholt und die Philharmoniker ... mussten viele “Aufstehen-und-Setzen-Übungen” in Kauf nehmen.
Reichenhaller Zeitung, 5.2.2003

SOUND OF BROADWAY
Unter der Leitung von Michael Klubertanz entwickelte das Philharmonische Orchester Heidelberg schönste Eleganz, verband großes Gefühl mit ausgeprägtem Sinn für Farben und delikate Stimmungen. Herrlich süffig und voll pointenreichem Witz erklang ein Tango aus dem Film “The Pajama Game” und Auszüge aus Musicals von Andrew Lloyd Webber gab es im zweiten Teil, und auch hier ließ das Orchester bemerkenswerte Klangpracht auffahren.
RNZ, 12.5.2003

WIENER ABEND
“Donauwellen” standen auf dem Programm des “Wiener Abends” bei den Heidelberger Schloßfestspielen. Leichte, beschwingte Musik, die mit der Donau, mit Wasser oder mit fabelhaften Wasserbewohnern zu tun hatte. ...In Hochstimmung brachte das Philharmonische Orchester Heidelberg diese Musik dar, so daß die Donaumonarchie in ihrem alten Glanz noch einmal mächtig aufstrahlte.... Hingebungsvolles Gefühl, süffig dahingleitende Wellenbewegungen und stolz einhertanzender Dreiertakt wurden vom Orchester unter Michael Klubertanz aufs Schönste vereint. ... Geschliffen und geistreich gespielt...
RNZ, 10.7.2003

DENN ALLE LUST WILL EWIGKEIT
...lebt von der Musik, und die ist bei Michael Klubertanz, der nicht nur für die musikalische Leitung verantwortlich ist, sondern auch zusätzliche Arrangements schrieb und den Abend über, accompagniert von Martin Bärenz am Cello, unermüdlich und mit stets wechselnden Rhythmen am Klavier wirkt, in den besten Händen. ... Nicht nur auf Grund ihrer vokalen Qualitäten, sondern auch wegen ihres engagierten Spiels und der auffallend beweglichen Körpersprache wurden Elisabeth Auer, Anna Magdalena Beetz und Ulrike Euen neben Ute Hornung und Ulrich Vogel mit Applaus überschüttet.
RNZ, 21.10.2003

...In den Liedern wird ein kleiner Streifzug durch die abendländische Musikgeschichte unternommen... das Beste aller Zeiten ist gerade gut genug... für die Heidelberger Inszenierung hat Michael Klubertanz die Arrangements... umgeschrieben, am Klavier begleitet er - mit Unterstützung des Cellisten Martin Bärenz - schwungvoll-zuverlässig. Und so wird der Abend ...zum großen Publikumserfolg.
Mannheimer Morgen 21.10.03

ZINNSOLDAT/SCHNEEMANN
...Einen romantisch verklärten Liebestod fanden Soldat und Papiertänzerin im Feuer und eben dies malte das Philharmonische Orchester Heidelberg unter der Leitung von Michael Klubertanz in den schönstenm Farben. Klänge zum Träumen entwarf das Orchester in aller Süffigkeit... ...Und das Spielzimmer wurde lebendig... Bezaubernde Athmosphäre legte das Orchester ebenso über die Erzählung “Der Schneemann”. Es malte stimmungsvoll das Rieseln und Glitzern des Schnees, begleitete die Erlebnisse von Peter und seinem Schneemann ... Zwischen Traum und Fantasie ließen Hans-Jürgen Schatz und die Philharmoniker die musikalische Geschichte schillern und da war nicht allein die wunderschöne Songmelodie “Wir fliegen hoch hinaus” ein Hit - das gesamte Konzert wurde zu einem solchen.
RNZ, 3.12.2003

LISELOTT
Unter der Leitung von Michael Klubertanz gab das Philharmonische Orchester den temperamentvollen Nummern genau soviel zündende Vitalität und vergnüglichen Drive, wie in die Romanzen schmiegsam schmelzendes Herzblut eingefahren wurde. ...all das ließ das Heidelberger Publikum die Premiere begeistert feiern.
RNZ 21.12.2003

...Schwergewicht auf Foxtrott, Shimmy und Onestep, geradezu im Stil einer Tanzkapelle dargeboten vom Philharmonischen Orchester Heidelberg unter der beschwingten musikalischen Leitung von Michael Klubertanz.
Fränkische Nachrichten 5.1.2004

In der Heidelberger Aufführung wird das alles von Michael Klubertanz und dem Philharmonischen Orchester prägnant herausgearbeitet und reich kontrastiert. ...Auge und Ohr sind gleichermaßen angenehm beschäftigt. ... gibt ein Beispiel, wie Operette an unseren Theatern gemacht werden sollte: nicht mit der linken Hand, sondern mit Sorgfalt, Phantasie und Liebe.
Opernwelt 3/04

2002



DIE GESPENSTERSONATE
...sind die 90 pausenlosen Aufführungsminuten im Zusammenwirken von Handlung, Bühne, Maske und Musik spannendes, ja fesselndes Theater. Kammerspiel im besten Sinne. Das solistisch besetzte Instrumentalensemble, das zum Schlußapplaus zu Recht komplett auf der Bühne erschien, und die singenden und stumm agierenden Protagonisten der Aufführung tragen wesentlich dazu bei. Reimanns Partitur ist bei Michael Klubertanz in guten Händen...
RNZ 29.10.2002

...In Heidelberg kann man sich überzeugen von der außerordentlichen Qualität dieser in Töne gesetzten, abgründig pessimistischen Vision über Lügen und deren Entlarvung. Unter Michael Klubertanz souveräner musikalischer Leitung nehmen sich die zwölf Orchestermusiker und das neunköpfige Solistenensemble Reimanns Oper mit Verve an und wachsen dabei über sich selbst hinaus. ... Das Orchester zaubert 80 Minuten lang einen durchsichtigen, mit zahllosen Silberfäden durchwirkten effektvollen, aber nie effektheischerischen Klang, der bis zum Schluß einen ungeheuren Sog entfaltet.
Mannheimer Morgen 5.11.2002

... gibt Michael Klubertanz dem auf Kammerformat zurückgenommen Orchester beherzte Impulse, hält die Abläufe mit professioneller Präzision zusammen. Klarer Sieg also für Musiker und Ensemble...
Die Rheinpfalz 13.11.2002

...jeder der neun Sänger und zwölf Instrumentalisten ist solistisch gefordert. Geboten wird viel: dämonisches Tritonusgeklapper der Holzbläser, delikate Horn- und Oboenphrasen, unheimlich knabbernde oder brutal zuschlagende Klavierfiguren. Das Philharmonische Orchester Heidelberg war den hohen technischen Anforderungen dieser vertrackten Musik jederzeit gewachsen. Dank dieser Souveränität des Ensembles konnte Michael Klubertanz vom Dirigentenpult aus einen großen Gestaltungsspielraum ausschöpfen und das schaurige „Gespenstersouper“ im zweiten Bild ... von langer Hand in einem großangelegten Spannungsbogen vorbereiten. ... Eine beeindruckende Leistung des Sängerensembles krönt die packende Vorstellung. ...
Allgemeine Zeitung Mainz 13.11.2002

...Das Sängerensemble meistert derweil seine heiklen Aufgaben mit Bravour. ... Die Solisten des Philharmonischen Orchesters entfalten dazu unter Michael Klubertanz versiert-sorgfältiger Anleitung ein Kaleidoskop an Farben und Nuancen, agieren denkbar sängerfreundlich, routiniert gar im Umgang im Umgang mit der stellenweisen Vierteltönigkeit und sorgen so für eine berückende klangliche Folie dieses Endspiels der Scheinhaftigkeit.
Scala 12/02

...und das Ensemble ging gesanglich und in der Diktion glänzend auf die nicht eben einfachen Aufgaben ein... Diese auch rhythmisch komplizierte Partitur hat das Philharmonische Orchester unter Michael Klubertanz konzentriert umgesetzt. Mit der Gespenstersonate bietet das Heidelberger Theater einen spannenden Opernabend an, den das Premierenpublikum mit großem Applaus gewürdigt hat.
Eberbacher Zeitung, 2.11.02

Dem Liebhaber anspruchsvoller Opernmusik unserer Tage stehen mit der von Philipp Kochheim exzellent in Szene gesetzten “Gespenstersonate” im Heidelberger Theater eineinhalb sich zwischen Realität und Irrealität bewegende, pausenlose Stunden bevor, die er sich nicht entgehen lassen sollte. Das unter Michael Klubertanz´ Dirigat spielende kleine Instrumental-Ensemble überrascht mit Farbe und Feinfühligkeit in der Begleitung der Sänger. ... Langer, starker Beifall des aufgeschlossenen Heidelberger Publikums!
Gießener Allgemeine, 23.1.03

Hätten Michael Klubertanz und sein gefeiertes Kammer-Ensemble des Philharmonischen Orchesters nicht derart überzeugend und einfühlsam musiziert, Andreas Daum ... seinen fiesen Direktor Hummel nicht so textverständlich und konsequent gestaltet und Peter Paul ... nicht so eindrücklich gesungen und agiert, die Chose wäre total mißraten.
Orpheus, Januar 2003

2001



DER SELBSTSÜCHTIGE RIESE

Der Komponist war anwesend und erhielt herzlichen Beifall für sein „Melodram für Sprecher und Orchester" mit dem Titel „Der selbstsüchtige Riese" nach dem gleichnamigen Märchen von Oscar Wilde. Die Uraufführung des Kinderstücks, das der Schauspieler und Rezitator Hans-Jürgen Schatz in Auftrag gegeben hatte, war ein voller Erfolg. Sie fand innerhalb des vierten Familienkonzerts im Heidelberger Theater statt, unter der bewährten Leitung-von Michael Klubertanz. „Der selbstsüchtige Riese" ist tonal komponiert, und der große Orchesterapparat, den Michael Klubertanz wieder souverän im Griff hatte, ließ die verschiedenen Stimmungen differenziert aufscheinen, ob es nun das Glück der Kinder ist, die eingangs im Garten des Riesen spielen - hier wird eine Klarinette eingesetzt -, oder ob es der Nordwind ist, dessen Heulen unter anderem die Kontrabässe illustrieren. Das sparsam, aber markant auftretende Schlagwerk setzt besondere Akzente. Sogar den Duft der Blumen meint man riechen zu können. Die Resonanz auf dieses jüngste Familien-konzert war demnach besonders stark, und wir registrierten erfreut, dass diesmal Programmzettel auslagen, die über die Stücke, ihre Urheber und  Interpreten, auch über den vorzüglichen Hans-Jürgen Schatz und den elastisch dirigierenden Kapellmeister Michael Klubertanz informierten.
RNZ 4.4.2001

DAS TAPFERE SCHNEIDERLEIN
Michael Klubertanz leitete die amüsante Matinee, in deren erstem Teil „Das tapfere Schneiderlein" von Tibor Harsanyi erklang und der bewährte Hans-Jürgen Schatz wieder als Rezitator auftrat. Das gleichnamige Märchen der Brüder Grimm war die Grundlage für Tibor Harsany-is „TapferesSchneiderlein", in dem sieben Instrumente und Schlagzeug märchenhaftes Geschehen illustrieren.
Es geht ja darum, dass der entschlossene Fliegentöter den König von einem Wildschwein, zwei Riesen und einem Einhorn befreien muss, bevor er die Hand seines Töchterleins erringt. Das wird instrumental hübsch ausgedeutet mit schweifender Melodik, eingestreuten Marschrhyth-men, effektvollen Glissandi auf dem Cello, hingetupften Akkorden auf
dem Klavier oder Staccato-Kaskaden auf dem Fagott. Und der Dirigent griff eingangs zur Fliegenklatsche, um pantomimisch darzutun, wie lästig die Insekten sein können, von denen das Schneiderlein sieben auf einen Streich erledigte.
Diese Komposition war eine Entdeckung. Sie verdient es, aufgrund ihrer höchst einfallsreichen Orchestrierung öfter aufgeführt zu werden.
RNZ 26.2.2001

AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY
Viel Rhythmus, viel Witz ist in der Inszenierung und in der Musik. Und es wurde sehr unterhaltsam agiert und klasse gesungen. Unter der sehr präzisen Leitung von Michael Klubertanz musizierte das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg mit einer unlackierten Prägnanz, bissigem Drive, attackenreicher Beweglichkeit und verruchter Sinnlichkeit die Partitur so wunderbar authentisch, als hätte es kaum je etwas anderes gemacht, als Kurt Weill zu spielen.
RNZ 21.5.2001

Wohl aber war der musikalische Part bemerkenswert, wobei Michael Klubertanz und sein
Orchester den Raffinessen der Partitur von der Fuge bis zum Jazz, vom fetzigen Song-Stil bis zum schmalzigen Sentiment prächtig nachspürten. 
Mannheimer Morgen 25.5.2001

...der Abend wird zu einer eindrucksvollen Hommage an den Komponisten und seinen Autor. Und das liegt am Dirigenten und den Sängern. Unter der musikalischen Leitung von Michael Klubertanz nämlich spielt das Philharmonische Orchester Heidelberg die Weillschen Arrangements mit so ungebremster Lust am sorgsam gebrochenen Wohlklang aus, dass keine „Greatest Hits"-Zusammenstellung euphorischer klingen könnte. Wo sonst gern mit dünnem Pädagogen-Impetus mal hier ein Saxophon stachelig quäken darf und dort ein Klavier unwillig hinter dem Text zurücktreten muss, prustet in Heidelberg das Blech vor Vergnügen, und Becken und Trommeln gewittern, dass es eine Freude ist.
Und gesungen wird mit demselben Vertrauen in die Schönheiten der Melodien, ohne dass das parodistische Element deshalb zu kurz käme. Winfrid Minkus als Jimmy Mahoney - der handfeste Bursche überrascht mit einer schönen schlanken Stimme und viel Sinn für Humor. Steffi Sieber als die Hure Jenny lässt es anfangs lässig swingen, wird gegen Ende aber ein wenig schrill. Es gibt auch krasse Fehlbesetzungen - doch zumeist überzeugt das Ensemble. Und der Schlusschor donnert über das Publikum mit einer Macht hinweg, dass man nur noch staunt - und sogar ein bisschen überwältigt ist.
Mainzer Allgemeine Zeitung 28.5.2001

2000



DE MAJO: IFIGENIA IN TAURIDE

Gian Francesco de Majo gehörte im 18. Jh. zu jenen Komponisten, die sich für eine Neugestaltung der Opera seria einsetzten, und trotz europaweiten Ruhms ist er heute nahezu unbekannt. Gesungen wurde auf hohem Niveau, vorzüglich Inga Fischer als Ifigenia und die
koloraturensichere Katarzyna Dondalska sowie die beiden Counter-tenöre Jörg Waschinski und
Martin Wölfel. Stilsicher auch das Philharmonische Orchester unter Michael Klubertanz.
SCALA 3/4 2000

WIENER ABEND
Gefühlvolle Atmosphäre zu zaubern, das gelang dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg unter der Leitung von Michael Klubertanz an diesem Abend überaus gut.. Für das Duett „Lippen schweigen, 's flüstern Geigen", das die Sopranistin mit dem Bassisten Andreas Daum sang, entwarf das Orchester eine besonders zarte, romanzenhaft verklärte Stimmung, leise und langsam dahinschwebend, geschaffen wie für die schönsten Stunden zu zweit.
In guter spielerischer und klanglicher Verfassung zeigten sich die Heidelberger Philharmoniker, die mit einer Rarität von Franz Lehär das Programm eröffneten: der sinfonischen Fantasie „Eine Vision; Meine Jugend". Ein im Unterschied zu Richard Strauss doch einigermaßen bescheiden tönendes Heldenleben, eher lyrisch und ruhig, von den Philharmonikern geschmeidig und schön rund musiziert. Eine Lehär-Rarität auch zu guter Letzt: „Donaulegenden". Dem Stück hört man an, dass der Strom nicht nur durch Wien, sondern auch durch Ungarn, durch die Pusz-ta fließt. Ruhevoll, elegant und mit Nostalgie floss der Konzertwalzer, um dann in majestätischen Schwung zu geraten: prächtig klang es unter Leitung von Michael Klubertanz. „Erkennen Sie die Melodie?" hieß es in einer Unterhaltungssendung - die Titelmelodie, Rez-niceks Ouvertüre zu „Donna Diana" hörte man nun: süffig das Them.a in den Geigen, beschwingt das Tutti. Und den Radetzky-Marsch, die traditionelle Zugabe hat man kaum sonst so lustvoll und launig-„scherzoso" gehört. Ganz und gar nicht im Stechschritt marschierte General Radetzky, eher schon wurde eine aufgedrehte Polonaise draus.
RNZ 30.6.2000

COMEDIAN HARMONISTS
Seit gestern Abend besitzt der Theaterspielplan in Heidelberg einen neuen Edelstein: Die Revue über Erfolg und Ende der berühmten "Comedian Harmonists'erntete beim Premieren-Publikum einen solchen Zuspruch, dass man guten Gewissens damit rechnen kann,dass dieser musikalisch hochvirtuose Abend ein "Renner" des Heidelberger Theaters wird und vielleicht sogar Kultstatus erreichen wird. Was der Inszenierung vor allem in der ersten halben Sturnde an Einfällen fehlte, das machten die fünf Sänger unter der Leitung Michael Klubertanz wieder wett: Ihr Ensemblegesang zählte zum Feinsten, was seit langem in der Städtischen Bühne zu hören war. 
Kurpfalz Radio 9.10.2000

DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT
Tragisch und doch versöhnlich ist das Schicksal des „Standhaften Zinnsoldaten", listig die Rache des „Schweinehirten" an der oberflächlichen Prinzessin. Hans-Christian Andersens Märchen, vertont von dem Engländer Keith Amos und dem 1824 in Altona geborenen Carl Reinecke, begeisterten das junge Konzertpublikum beim 4. Kinderkonzert der Hamburger Symphoniker in der nahezu voll besetzten Großen Musikhalle.
Erzähler Hans-Jürgen Schatz, er schrieb auch die Textfassung zum „Schweinehirten”, zog die Kinder mit vollem, doch nie überzogenen Einsatz von der ersten Minute an in den Bann. Mit glänzenden Augen und hörbaren Reaktionen wurden die vom Orchester in variabler Lautmalerei geschilderten Begebenheiten aufgenommen. Und der „Liebe Augustin" erklang mehrfach vielstimmig aus dem Saal.
Viel Beifall für Schatz, Dirigent Michael Klubertanz und den anwesendon Komponisten Keith Amos.
Hamburger Abendblatt 10.4.2000

1999



DAS LAND PHANTÀSIEN

„Das Land Phantasien" war der Titel des fünften Familienkonzertes im Theater, und auf dem Programm stand die Orchesterphantasie von Siegfried Matthus nach Michael Endes Buch „Die unendliche Geschichte". Unter der sorgfältigen und engagierteil Leitung von Michael Klubertanz gelang es dem einfühlsam musizierenden Orchester wie auch der pointiert und mitreißend erzählenden Vorleserin, das zahlreiche, vorwiegend natürlich aus Kindern bestehende Publikum in ihren Bann zu ziehen.
Im Ablauf gestalteten Erzählerin und Orchester'miteinander eine Art Wechselspiel, wobei Christine Haussier jeweils Abschnitte aus der „Unendlichen Geschichte" vorlas; anschließend erklang eine Passage der Orchesterphantasie. Doch genau wie Bastian, der Held der Geschichte, welcher ein Buch über das Land Phantasien liest, sich nach und nach selber in diesem Lande wiederfindet, verschwand auch bei den Akteuren auf der Bühne die scharfe Trennung zwischen reinem Lesen und reiner Musik: Häufig hatte das Orchester die Aufgabe der Untermalung des Textes, wobei sich ein nahtloser Gesamtablauf zwischen den verschiedenen Darstellungsformen ergab.
Insgesamt vermochten sämtliche Mitwirkenden die keineswegs selbstverständliche Leistung zu vollbringen, die Aufmerksamkeit der einen ganzen Zuschauerraum füllenden vorwiegend jungen und jüngsten Konzertbesucher etwa eineinviertel Stunden lang an sich zu binden. Der langanhaltende Schlußbeifall für alle Akteure unterstrich diesen Erfolg. Was dieses Familienkonzert ebenfalls beweisen konnte: Kinder sind durchaus willens und in der Lage, Musik der Moderne wie selbstverständlich und völlig vorbehaltlos anzunehmen - offensichtlich haben sie sogar weit weniger Probleme damit als die meisten Erwachsenen. Natürlich kam unterstützend hinzu, daß Siegfried Matthus' Phantasie auf ihre Art durchaus kindgerecht komponiert war - als Eisler-Schüler dürfte ihm eine gewisse Zielgruppenorientierung nicht fremd sein -, doch selten genug bietet sich die Möglichkeit so wie hier, auf erfolgreiche Weise junge Hörer mit den Stilmitteln der Moderne vertraut zu machen.
RNZ 28.4.´99

BUTTERFLY
Das Orchester leistet unter der Leitung von Michael Klubertanz Erstaunliches, sowohl an
Präzision als auch im Ausdruck.
Allgemeine Zeitung Mainz 20.5.´99

So schön kann Oper sein. Wenn Inszenierung und musikalische Interpretation ohne Knirschen und Ruckein ineinandergreifen, dann wird Musiktheater zum ergreifenden Erlebnis, dann meint man, die Seele des Kunstwerks zu erkennen. Giacomo Puccinis vielgespielte „Madame Butterfly" ist in der (italienisch gesungenen) Heidelberger Inszenierung von Waltraud Lehner nah dran an diesem Ideal der ästhetischen Verschmelzung mit der musikalischen Vorstellung von Dirigent Michael Klubertanz. Vom Premierenpublikum gab's dafür rauschenden Beifall.
Anfangs ruckelt's aber doch ein wenig. Die Sänger tun sich schwer zwischen flottem Orchestertempo und bedächtiger Inszenierung - bis Klubertanz Musik und Spiel behutsam zusammenführt. Und plötzlich ist sie da, die Sogwirküng, die gelungene künstlerische Leistungen ausüben. Mit hörbarer Freude am Puccinischen Melodienreichtum und recht unaufgeregt agiert das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg. Ohne Mühe hält Klubertanz Bühne und Orchestergraben zusammen.
Heilbronner Stimme 21.5.´99

1998



DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT
...beim vierten Heidelberger Familienkonzert gab es das Werk als deutsche Erstaufführung zu hören....das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg unter der Leitung von Michael Klubertanz spielte so süffig, farbenreich und geschmeidig, daß man nur genießen konnte.
RNZ 26.2.98

TROVATORE
Im Orchestergraben inszeniert Michael Klubertanz ein Kontrastprogramm, von dem auch der Chor... profitiert. Der Regie der Auflösung setzt der Dirigent eine konzentrierte, straff geleitete
Verdi-Interpretation gegenüber, die zum Zuhören zwingt und den Leinwandhelden auf der Bühne
Leben und Leidenschaft einhaucht.
Mannheimer Morgen, 23.3.´98

SCHWEIN GEHABT!
Die Frage, ob es im Orchester einen Esel gibt, wollte der Dirigent überhört haben. Wollte sie zumindest anders formuliert haben. Ob es dort jemanden gäbe, der einen Esel nachmachen könne. Ja, davon gab es genug, bei den Bläsern allemal. Esel, Kuh und Schwein hörte man, und schließlich gakkerten auch noch die Hühner im Blech. Hans-Jürgen Schatz erzählte die Geschichte so spannend und amüsant, daß man daheim den Schweinebraten auf dem Teller lange ansah, bevor man sich entschließen konnte, reinzubeißen.
Das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg musizierte unter Michael Klubertanz mit schweinischem Vergnügen an dieser Geschichte, brachte einen auf dem Marktplatz in schönste Laune, mit Sommerhüten auf dem Kopf und italienischem Schwung in den Rhythmen.
RNZ 6.10.´98

SCHWEIN GEHABT! / MAX UND MORITZ
...sympathisch lebendige Athmosphäre herrschte gestern nachmittag in der großen Musikhalle...Die ... übertreibend charakterisierende Musik ... setzte Dirigent Michael Klubertanz mit dem Orchester publikumswirksam um.
Hamburger Abendblatt 2.11.´98

WEIHNACHTSGALA
Zum Hinschmelzen...spielten die (Nürnberger)Symphoniker... entwickelten unter Michael
Klubertanz klangsattes Volumen, romantische Weite und Emphase.
RNZ 17.12.´98

AMADIS
...erfuhr eine ... gediegene Wiedergabe unter Michael Klubertanz' umsichtiger Stabführung... das Heidelberger Orchester spielte kultiviert und stilsicher.
Opemwelt 2/98

1997



PADDINGTON BÄRS ERSTES KONZERT

Was ist schon eine einzelne Geige gegen ein großes Orchester mit all seinen  unterschiedlichen Klangfarben, einem spannenden Schlagzeugapparat und, und, und ... Das kam dann auch, längst versprochen, in der zweiten Hälfte des Konzerts endlich an die Reihe und erzählte, wiederum gemeinsam mit Hans-Jürgen Schatz, die Geschichte von Paddington Bärs erstem Konzert.
Das Philharmonische Orchester genoß hörbar die leichtere Muse, nahm dafür stimmungsvolle Momente um so ernster und ließ eine Reihe schöner solistischer Einsätze hören. Und die Chance, mit kleinen Verklei-dungs-Gags Paddingtons Reise durch die Welt auch optisch nachzuvollziehen, ließen sich die wenigsten der Musiker nehmen. Michael Klubertanz am Dirigentenpult hatte sein Orchester tierisch gut im Griff, sorgte für eine große Buntheit musikalischer Szenen und bewies darüber hinaus noch komödiantisches Talent, indem er jenem schwarzen Raben seine Stimme lieh, der anfangs dem Projekt „Musik mit Tieren" noch reichlich skeptisch gegenüberstand, und dessen Musikgeschmack ohnehin nicht so ganz in diesen; "Rahmen zu passen schien. .Selbst er mußte schließlich überzeugt, wenn auch etwas kleinlaut, zugeben, daß man ihm mit diesem tierischen Konzert keineswegs einen Bären aufgebunden hatte.
RNZ 23.10.´97

ORGIE
Es ist bemerkenswert, daß Hans Falár dem erst 23]ährigen Franz Kaern einen Kompositionsauftrag erteilte - und dieser hat eine ordentliche Arbeit abgeliefert. Sie orientiert sich zwar an großen Vorbildern und ordnet sich als hitzige, akustische Dekoration wie Filmmusik illustrierend dem Bühnengeschehen unter, ist aber durchaus hörenswert. Michael Klubertanz trieb das Philharmonische Orchester Heidelberg zu einer heftig beklatschten Leistung an.
RNZ 18.2.´97

HOLLÄNDER
...ein Aktivposten der Aufführung war auch der junge Kapellmeister Michael Klubertanz, der erst seinen zweiten Holländer dirigierte und aus dem...Orchester ein Optimum herausholte.
Wiener Neuer Merker 9/97

BARBIER
...unter der Leitung von Michael Klubertanz steigerte sich das Philharmonische Orchester der Stadt Heidelberg...zu trefflich agilem Spiel, leichtgef ührter Verve und spritziger Eleganz, zu schön gestufter Dynamik
RNZ 24.6.97

....im Orchestergraben tut man Rossini keineswegs Gewalt an. Unter Michael Klubertanz musizieren die Streicher und Bläser mit einem feinen Gespür besonders für die Seelenstimmungen der...Rosina...die aberwitzigen Steigerungen werden ...präzise und federnd gemeistert und vom höchst amüsierten Publikum mit langem, langem Bravojubel belohnt.
Mannheimer Morgen 24.6.97

PETER UND DER WOLF....das Orchester der Stadt Heidelberg, das unter der Leitung von Michael Klubertanz mit sichtlichem Vergnügen, hoher Konzentration und äußerster Präzision im wahrsten Sinne des Wortes musizierte...
Ganz wesentlich war aber auch zu Beginn die Einführung in die Instrumente und Themen,...was dem Dirigenten...sehr locker und mit persönlicher Färbung gelang. Geschickt reagierte er auf Zurufe aus dem Saal, kam der Entdeckerfreude...von Kindern entgegen, indem er sie auf der Bühne nach einem passenden Instrument suchen ließ...da wurde Musik ganzheitlich erfahrbar, ein nachhaltiges Erlebnis
Rhein-Neckar-Zeitung 7.4.95

SCHUBERTs VIERTE SINFONIE...eine überzeugende, von der Dynamik her sorgsam
aufgebaute Interpretation bei der die Balance ausgewogen war.
Michael Klubertanz hielt das Orchester durch präzise und zugleich dezente Gesten zu
geschmeidigem und zügigem Spiel an...eindrucksvoll gelang die Lösung der in der langsamen
Einleitung vorbereiteten Spannung
Darmstädter Echo 21 3.93

1996



ORPHEUS
....sorgt Michael Klubertanz am Pult der Philharmoniker für einen klar konturierten, gut aufgefächerten Orchesterklang und einwandfreie Synchronisation mit der Bühne
SCALA 7/96

 ...zumal die Heidelberger Philharmonie unter Michael Klubertanz in ein Klanggewebe hüllt, dessen harmonische Verstrickungen, ebenso elastisch wie dicht gefügt, jeden Bühnenzwischenfall klanglich auffangen.
Allgemeine Zeitung Mainz 10.5.96

 . am Dirigierpult wartete Michael Klubertanz mit einer sorgfältig einstudierten...gepflegten Aufführung der Gluckschen Reformoper auf. Beachtlich diesmal die
Klangqualität des Heidelberger städtischen Orchesters,vor allem Einzelheiten der Phrasierung und Dynamik signalisierten künstlerischen Anspruch
Rheinpfalz 6.5.96

WIENER ABEND
Dem Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg brachte der Dirigent jedenfalls beste
Wiener Lebens- und Musizierart bei.... Klubertanz verstand es bestens, das Schwelgerische immer wieder hochzufahren zu straffer Tuttikraft. Dabei wurde passioniert gespielt, mit dem richtigen Gefühl zwischen Lockerlassen und Strammhalten. ...das war vielmehr unablässig dynamisch bewegt und ganz am Nerv der Musik gepackt. Das hatte sattes Volumen  besaß klare und kräftige Konturen.
RNZ 6.7.96
 

1995



Kein Ende nehmen wollte der Beifall nach SCHUMANNs VIERTER SINFONIE.. . im Sinfoniekonzert mit dem Instrumentalverein Darmstadt im Großen Haus des Staatstheaters Darmstadt. Schier aus dem Häuschen war das Publikum und sparte nicht an Bravos für den Dirigenten Michael Klubertanz und für das...traditionsreiche Darmstädter Orchester. Und das Ensemble selbst war begeistert von seinem Dirigenten, indem es als Zeichen der Anerkennung heftig mit den Füßen trampelte. Strahlende Gesichter nach der getanen Arbeit verrieten außerdem, welch große Stücke die Musiker auf ihren Dirigenten halten.... Klubertanz hält das ...Orchester mit starker Hand zusammen, hält es bei Hochspannung und bester Spiellaune...überhaupt ist die Dirigierweise von Michael Klubertanz geradezu vorbildlich präzise...vor allem setzt der Dirigent mit sicherem Gespür die dynamischen Aufschwünge einerseits, die Ruhepunkte andererseits. Das bekommt der vierten Sinfonie ganz besonders, die mit Schwung ausmusiziert wird. Das fördert nicht nur die Geschlossenheit des Werkes, sondern vor allem auch die des Ensembles.
Darmstädter Echo 27.3.95

1994



SCHUBERT
s berühmte SINFONIE H-MOLL ...gestaltete Klubertanz mit engagiertem und
präzisem Dirigat in einer profilierten Interpretation mit breit angelegten Steigerungsbögen zu
einem differenzierten romantischen Klanggemälde. Besonders anmutig klang die zarte
Streicherbegleitung der lichten Holzbläser-Soli im Andante, aber auch den ...düsteren
dynamischen Ausbrüchen im ersten Satz mangelte es nicht an emotionaler Überzeugungskraft.
Darmstädter Echo 15.3.94

1993

Bei Zellers VOGELHÄNDLER kam in Heidelberg...Esprit und Feuer auf....Michael Klubertanz
dirigierte ...schmissig, leicht und stimmungsbelebend.
Wiener Neuer Merker 1/93